Ich möchte Ergotherapeutin werden, weil

„ich Menschen dabei unterstützen möchte, wieder am Leben teilhaben zu können“ (Luise K.)

Duales Ergotherapiestudium

Praktische Ausbildung

Die praktische Ausbildung findet an der ETOS im 4. und 5. Semester des dualen Studiengangs statt.
Dazu hat die ETOS Verträge mit zahlreichen Einrichtungen geschlossen, die als Kooperationspartner den Studierenden ermöglichen, bei ihnen die erforderlichen Praktika zu absolvieren.

In diesen Praktika liegt der Fokus auf dem berufsbezogenen Lernen im Praxiskontext und dem Theorie-Praxis-Transfer. Unter Anleitung und Supervision der Praxisanleiterinnen und in enger Begleitung der betreuenden Lehrkräfte erfolgen sowohl die Umsetzung und Vertiefung bereits erlernter als auch der Neuerwerb beruflicher Handlungskompetenzen durch die Arbeit am Klienten.


Um einen Einblick in die vielfältigen Tätigkeitsbereiche der Ergotherapie zu erhalten, finden vier zehnwöchige, praktische Einsätze in unterschiedlichen Fachbereichen statt.

 

Dazu gehören

  • der motorisch- funktionelle und neurophysiologische Bereich (Orthopädie und Neurologie)

  • der psychosoziale Bereich (Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychiatrie und Gerontopsychiatrie)

  • der arbeitstherapeutische Bereich und

  • der pädiatrische Bereich.

Motorisch- funktionelle und neurophysiologische Bereich

Im motorisch- funktionellen unterstützen Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten Klienten mit orthopädischen Indikationen wie z.B. Zustand nach Verletzungen von Knochen, Muskeln oder Sehnen oder degenerativen Erkrankungen wie Rheuma, während sie im neurophysiologischen Bereich mit Menschen mit neurologischen Erkrankungen wie z.B. Schlaganfall, M. Parkinson oder Multipler Sklerose arbeiten.
Je nach Diagnose werden spezifische Befundinstrumente ausgewählt, angewendet und ausgewertet. Gemeinsam mit den Klienten wird die Zielsetzung erarbeitet und dann erfolgt die Auswahl der dazu passenden therapeutischen Konzepte und Methoden. Abgesehen vom Wiederherstellen verloren gegangener Fähigkeiten, geht es auch um deren Kompensation, gegebenenfalls mit geeigneten Hilfsmitteln, wenn eine vollständige Restitution nicht realistisch erscheint.

 

Psychosoziale Bereich

Im psychosozialen Bereich arbeiten Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten mit Klienten mit psychischen und psychosomatischen Erkrankungen oder mit Suchterkrankungen wie Angst- und Zwangsstörungen, Belastungs- und Anpassungsstörungen, Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen, affektiven Störungen wie Depressionen und Manien bis hin zu Psychosen sowie Suchterkrankungen u.a. Alkohol-, Drogen-, Medikamenten- und Spielsucht sowie Süchte der neuen Medien.
Ebenfalls ein großer Einsatzbereich ist die Arbeit mit Menschen höheren Lebensalters, die an einer Demenz erkrankt sind.
Abhängig von den Ergebnissen der Anamnese und Diagnostik nutzen Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten individuell  für den Klienten ausgewählte und angepasste ergotherapeutische Methoden, Mittel und Medien. Dies können Aktivitäten des täglichen Lebens wie z.B. Kochen oder Einkaufen, aber auch handwerkliche und gestalterische Techniken sein.

 

Arbeitstherapeutische Bereich

Im arbeitstherapeutischen Bereich werden Menschen ergotherapeutisch unterstützt, die Beeinträchtigungen in ihrer Teilhabe am Arbeitsleben haben. Dies können u.a. Klienten mit psychischen, neurologischen, orthopädischen Erkrankungen sein, Menschen mit geistigen und/ oder körperlichen Behinderungen oder auch Klienten in der Suchtrehabilitation. Arbeitstherapeutisch oder arbeitsrehabilitativ werden Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten in vielen Institutionen tätig z.B. in Fachkliniken, Rehabilitationseinrichtungen, Werkstätten für behinderte Menschen oder in der Begleitung direkt auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Eine differenzierte Diagnostik führt zur gemeinsamen Erarbeitung beruflicher Perspektiven. Maßnahmen zur Vorbereitung auf Arbeit oder zur Arbeitsgestaltung werden geplant und durchgeführt. Immer öfter findet die arbeitsbezogene Ergotherapie direkt in der Arbeitswelt statt. Neben rehabilitativen Aspekten gewinnen präventive Ansätze z.B. in der betrieblichen Gesundheitsförderung auch für Menschen, die noch keine Beeinträchtigungen haben, an Bedeutung. So bieten ErgotherapeutInnen zum Beispiel Maßnahmen zum Vermeiden von Belastungen am Arbeitsplatz sowie ergonomische Beratung und Anpassung an.

 

Pädiatrische Bereich

Im pädiatrischen Bereich arbeiten Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten mit Kindern und Jugendlichen vom Säuglingsalter an. Dies können Kinder mit angeborenen Behinderungen oder erworbenen Hirnschädigungen sein, wie auch Kinder mit umschriebenen motorischen Entwicklungsstörungen wie z.B. Problemen der Fein- oder Graphomotorik. Zudem erhalten auch Kinder mit Aufmerksamkeitsdefizitstörungen (ADS) ergotherapeutische Unterstützung oder Kinder mit Schwierigkeiten im Sozialverhalten. Im pädiatrischen Bereich spielt zudem die Elternberatung eine große Rolle. Auf Basis der ärztlichen Diagnose und der Ergebnisse der ergotherapeutischen Diagnostik werden mit den Kindern (und ihren Eltern) Ziele festgelegt und mit verschiedenen ergotherapeutischen Methoden verfolgt.

Weitere Informationen finden Sie auch auf

Aufnahmeverfahren Ergotherapiestudium  TOS Ergotherapieschule

Alles rund um das Bewerbungsverfahren, den Zeitraum, die Voraussetzungen und Kosten.

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